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Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion

Jedem und jeder ermöglichen, seinen Platz zu finden

An der Sciences Po Lille stehen Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion im Mittelpunkt des institutionellen Leitbilds. Sie spiegeln sich in Richtlinien, Unterstützungsmaßnahmen und Sensibilisierungskampagnen wider, die die gesamte Studierenden- und Mitarbeitergemeinschaft betreffen.

Das Ziel ist es, allen die Möglichkeit zu geben, unter den bestmöglichen Bedingungen zu studieren, zu arbeiten und sich zu engagieren, unabhängig insbesondere von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer sozialen Situation, ihrem Gesundheitszustand, einer Behinderung, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität.

Gewalt und Diskriminierung vorbeugen

Sciences Po Lille setzt sich für die Prävention und Bekämpfung von sexistischer und sexueller Gewalt, LGBT-Feindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und allen Formen der Diskriminierung ein.

Die Hochschule stützt sich dabei insbesondere auf eine Kommission für Geschlechtergleichstellung, eine Anlaufstelle für Beratung und Begleitung bei sexistischer und sexueller Gewalt sowie auf eine Arbeitsgruppe, die sich dem Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung widmet. Diese Meldesysteme ermöglichen es Opfern und Zeugen, eine Situation vertraulich zu melden und an die entsprechenden Ansprechpartner*innen und Hilfsangebote weitergeleitet zu werden.

Während des gesamten Studiums werden Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen angeboten. Diese befassen sich insbesondere mit den Themen Einwilligung, Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt, Belästigung und Diskriminierung. Zudem werden spezielle Schulungen für die Verantwortlichen der studentischen Vereinigungen organisiert, um ein Campusleben zu fördern, das alle respektiert.

Förderung der Geschlechtergleichstellung und der beruflichen Gleichstellung

Die Charta zur Geschlechtergleichstellung verpflichtet die gesamte Gemeinschaft von Sciences Po Lille. Sie zielt insbesondere darauf ab, Stereotypen zu bekämpfen, die Gleichbehandlung zu fördern und die Vertretung von Frauen in Lehre, Gremien und Führungspositionen zu verbessern.

Sie fördert zudem eine klare und inklusive Kommunikation, die auf der Feminisierung von Berufen und Funktionen, geschlechtsneutralen Begriffen, kollektiven Ausdrücken und, wo sinnvoll, der doppelten Deklination basiert. Sciences Po Lille verwendet keinen Mittelpunkt.

Dieser Ansatz setzt sich im Aktionsplan 2025–2028 für die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern fort. Die 18 darin enthaltenen Maßnahmen betreffen insbesondere die Vergütung, den Zugang zu Berufen und Führungspositionen, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die Prävention von Diskriminierung, Belästigung und sexistischen Verhaltensweisen.

Studieren in einem barrierefreien und inklusiven Umfeld

Studierende mit Behinderung können vertrauliche Betreuung und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anpassungen in Anspruch nehmen. Diese können insbesondere die Organisation des Studiums, das Anfertigen von Mitschriften, die Ausleihe von Materialien, den Zugang zu Räumlichkeiten oder die Bedingungen für die Ablegung von Prüfungen betreffen.

Die Abteilung „Inklusion“ befasst sich zudem mit universeller inklusiver Pädagogik und der Begleitung bei kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen, um der Vielfalt der Situationen und Lernweisen besser Rechnung zu tragen.

Diese Aufmerksamkeit setzt sich auch bei der internationalen Mobilität fort. Im Rahmen des Erasmus+-Programms können insbesondere Studierenden mit besonderen Schwierigkeiten oder einer Behinderung zusätzliche Hilfen gewährt werden.

Maßnahmen für soziale Offenheit

Inklusion beginnt schon lange vor dem Studienbeginn an der Sciences Po Lille. Seit 2007 begleitet das Programm „Études Intégrées“ Schülerinnen und Schüler aus bescheidenen Verhältnissen, um ihnen die Hochschulwelt näherzubringen, ihre Kompetenzen zu stärken und ihren Horizont zu erweitern.

Dieses Programm zur Demokratisierung der Bildung stützt sich insbesondere auf studentische Betreuung und Partnerschaften mit Schulen und spiegelt das Bestreben von Sciences Po Lille wider, soziale Vielfalt und Chancengleichheit beim Zugang zur Hochschulbildung zu fördern.